
Hauterkrankungen, Allergie
Immer öfters wird der Grund eines Tierarztbesuches beantwortet mit "der Hund stinkt, er kratzt sich die ganze Zeit, immer wieder hat er eine Ohrenentzündung, offene Hautstellen und Hautveränderungen.
Dermatologische Symptome sind ein immer größer werdendes Arbeitsfeld in unserer Praxis und es braucht sehr viel Erfahrung um eine klare Diagnose zu erstellen.
Eine ausführliche Anamnese und somit die aktive Mitarbeit des Besitzers sind unerläßlich. " Wann begann das Problem, wie war der Verlauf, Alter, Geschlecht, Rasse, ortsabhängiges oder saisionales Auftreten, Futterwechsel usw.
Erst nach diesen Fragen geht es in die Diagnostik. Dabei gilt "vieles ist möglich, doch nicht alles macht Sinn". Der Erfahrung des Tierarztes unterliegt es sinnvolle Schritte einzuleiten.
- Mikroskopische Untersuchungen ( Felluntersuchungen, Hautgeschabsel, Pilzuntersuchungen, usw. )
- Tupferprobenentahmen ( bakteriell ), Antibiogramm
- Biopsieentnahmen
- Blutuntersuchungen
- Eliminationsdiät
- Woodsche Lampe ( Microsporumbefall )
- diagnostische Therapie
Am Ende sollte eine klare Diagnose stehen um eine gezielte Therapie einzuleiten. Die wenigsten Hauterkrankungen benötigen eine immunsupressive (Cortison) Behandlung. Oft sind es kleine Umstellungen. die große Wirkung erzielen.


