Labor
Da wir nur durch eine Diagnose eine gezielte Therapie durchführen können und oftmals unsere Patienten schnelle Hilfe brauchen, haben wir schon bei der Planung unserer Praxis entschieden, ein Labor einzurichten.
Unser Blutanalysegerät ist in der Lage ein komplettes Differenzialblutbild sowie diverse Organprofile und Elektrolyte zu bestimmen. Dadurch können wir oftmals ein chronisches von einem akuten Geschehen unterscheiden. Es zeigt uns die Funktionalität diverse Organe, mißt den Blutzuckerspiegel unsere Diabetiker und zeigt uns Elektrolytverschiebungen z.B. bei chronischem Wasserverlust. Wir lagern die Blutproben bis zu 8 Tagen um ihrem Tier, bei eventuellen Nachuntersuchungen, eine erneute Blutentnahme zu ersparen.
Harnuntersuchungen sind so ziemlich aus der Mode gekommen. Bei uns ist sie ein fester Bestandteil der Diagnostik. Durch unser Refraktometer sind wir in der Lage die Dichte des Patientenurins zu messen, was uns Anhaltspunkte über die Nierenfunktion gibt. Im Mikroskop können wir diverse Zellen und Harnsedimente erkennen. Manchmal hift uns auch ein ganz gewöhnlicher Urinstick weiter.

Auch das gute alte Mikroskop ist ein Hauptbestandteil unseres Labors. Es ist immer noch das beste Instrument um nach einem Hautgeschabsel die eine oder andere Haut/Fellmilbe zu entdecken.
Auch parasitologische Kotuntersuchungen sind aus der tierärztlichen Praxis nicht mehr wegzudenken. Ob Wurmbefall beim Hund, Kokzidienbefall beim Heimtier oder Giardienbefall bei der Katze. Ohne klaren Befund ist keine gezielte Behandlung möglich.
Zellabstriche zur Deckzeitpunktbestimmung bei der Hündin oder Auswertungen eines Ohrabstriches sind nur einige der vielen Anwendungsmöglichkeiten unseres Mikroskops
Wenn wir Pilzkulturen ansetzen dauert es 8 Tage bis wir eine Aussage treffen können. Manche Pilze reagieren unter unserer Woodschen Lampe und wir können sofort mit der Therapie beginnen.



