Ein Tier mit einem Menschen steht in unserer Praxis.
Das ist der Anfang. 

Das Tier ist krank und der Mensch verunsichert. Das Tier können wir nicht fragen, also muss der Mensch die Krankheit schildern. Manchmal ist es gar nicht so einfach sich ein Bild zu machen. Es gilt eine Flut von Informationen zu verarbeiten, einzuordnen und die richtigen Fragen zu stellen – da gab es den Hund, der nach mehrmaligem Nachfragen, nie im Süden Urlaub gemacht hatte, wir hatten aber eine Leishmaniose (Krankheit, die nur im Süden vorkommt) im Verdacht. Erst Wochen später erzählte uns der Besitzer nebenbei, dass jener Hund in Italien geboren war. Er hatte die Leishmaniose und wurde gesund, doch wir hatten die falsche Frage gestellt.

Es gibt Krankheiten die erkennt man auf den ersten Blick, doch viele liegen im Verborgenen. Es ist oftmals ein Puzzlespiel alle Symptome zu sortieren, Differenzialdiagnosen (welche Krankheit könnte es sein?) zu stellen und sie mit Laborergebnissen oder Röntgen/ Ultraschall zu beweisen. Oft sitzt man Abends noch da, wälzt Literatur, sucht die Nadel im Heuhaufen oder bespricht untereinander den Fall.

Genau das ist es, was diesen Beruf ausmacht, das Rätsel der Erkrankung zu lösen. Am Ende eine Diagnose zu finden. Die Therapie oder anschließende Operation, sind meist wieder Routine.

Es geht nie um die Größe einer Praxis oder Klinik, die Anzahl von teuren Apparaten oder schicke Websiten … Es ist der Ehrgeiz, das Wissen und Einfühlungsvermögen des Arztes, die richtige Diagnose zu finden.

Volkhard Gräfe

Ein Tier mit einem Menschen steht in unserer Praxis.
Das ist der Anfang. 

Ganzen Text lesen...

„Einer meiner besten Freunde, hat nie ein Wort zu mir gesagt“ 

Mehr lesen ...

… die ganz groß sein können. 

Mehr lesen ...

„Der kleine Kater, kam in einem Pappkarton für grüne Erbsen als Geschenk für den alten, alleinstehenden Petterson“ 

Mehr lesen ...

Schlangen, Schildkröten und Echsen haben eine faszinierende Vielfalt. 

Mehr lesen ...